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Punktlandung statt Punktchaos

Punktlandung statt Punktchaos: So sitzen Deine Passpunkte perfekt

In der Welt der Drohnenvermessung und Photogrammetrie sind gute Passpunkte (Ground Control Points, kurz GCPs) wie die Linienrichter am Spielfeldrand: Man bemerkt sie erst, wenn sie fehlen oder falsch liegen – aber ohne sie wird das Ergebnis schnell schief. Wer präzise Punktwolken und zentimetergenaue Modelle liefern will, muss bei der Auslegung der Punkte strategisch vorgehen.

Damit Deine Punktwolken halten, was sie versprechen, haben wir hier die wichtigsten Tipps aus der Praxis zusammengefasst.

1. Denk wie ein Platzwart: Die Verteilung entscheidet

Ein häufiger Fehler ist das „Zusammenklumpen“ von Passpunkten in der Mitte des Projekts. Für eine stabile Georeferenzierung musst Du das Feld großflächig abstecken.

  • Die Geometrie muss stimmen: Die Punkte gehören in die Mitte des Gebiets, aber vor allem in die Ecken.

  • Ränder nie vergessen: Ein Modell ohne Passpunkte an den Rändern neigt zum „Schüsseln“ (Verbiegen an den Kanten). Denke großflächig und rahme Dein Projekt förmlich ein.

2. Kontrast ist alles: Immer schön sichtbar bleiben

Der beste Passpunkt nützt nichts, wenn er in der Software nicht eindeutig identifiziert werden kann. Sichtbarkeit spart Zeit – sowohl draußen im Feld als auch später bei der manuellen oder automatischen Markierung am Rechner.

  • Dunkler Asphalt oder Waldrand? Hier ist Gelb/Blau die ideale Kombination. Der Kontrast sticht auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen hervor.

  • Heller Untergrund oder Beton? Hier ist das klassische Schwarz/Weiß-Schachbrett Deine erste Wahl.

3. Aus mehreren Perspektiven denken

Ein Passpunkt ist kein statisches Objekt, sondern muss aus der Luft „verstanden“ werden. Damit die Software die Tiefe und Lage perfekt berechnen kann, sollte jeder Punkt aus verschiedenen Blickwinkeln angeflogen werden. Nur durch eine hohe Überlappung und unterschiedliche Sichtachsen entfalten die GCPs ihre volle Genauigkeit im 3D-Modell.


Profi-Equipment für alle, die ihre Arbeit ernst nehmen:

Die CADdy GCPs – Unsere besten Passpunkte aller Zeiten

Wer einmal bei Windstärke 5 versucht hat, schlaffe Planen-Passpunkte mit Steinen zu fixieren, weiß: Stabiles Material ist durch nichts zu ersetzen. Unsere CADdy GCPs wurden direkt aus der Vermessungspraxis für Profis entwickelt.

Die harten Fakten:

  • Material: Extrem robustes, 4 mm starkes Aludibond (kein Verbiegen, kein Flattern).

  • Format: 50 × 50 cm – die perfekte Größe für gängige Flughöhen (Sondergrößen auf Anfrage).

  • Wende-Design: Zwei Seiten, volle Flexibilität. Schwarz/Weiß-Schachbrett für helle Flächen, Gelb/Blau für dunkle Untergründe.

  • Stabilität: Diese Scheiben liegen wie festgenagelt, wo andere wegrutschen.

  • Smart Features: Spezielle Markierungen für CADdy-Quick-Stands™ und Emlid-Empfänger sorgen für ein blitzschnelles Zentrieren beim Einmessen.

  • Branding: Wir packen natürlich EUER Logo direkt auf die Scheiben – für einen professionellen Auftritt beim Kunden.

Unser Spezialpreis:

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Einpacken, einmessen, erledigt – so geht Präzision heute. Werde Teil der Elite und sorge für fehlerfreie Ergebnisse bei jedem Flug.

Die Urlaubsdrohne, eine gute Idee?

Mit der Drohne in den Urlaub? Was Du wirklich wissen musst

Weihnachtsferien, Tapetenwechsel, vielleicht Berge oder Sonne – und die Drohne soll natürlich mit. Kannst Du machen. Aber nur, wenn Du vorher kurz die Spielregeln checkst. Denn auch wenn in Europa vieles harmonisiert ist, gibt es im Detail pro Land Unterschiede, die Dir sonst den Urlaub ruinieren können.


1) Innerhalb der EU: eID gilt – aber die Regeln vor Ort sind trotzdem anders

Die gute Nachricht: Deine Betreiberregistrierung (eID) aus Deutschland ist EU-weit grundsätzlich anerkannt. Du musst Dich also nicht in jedem Land neu „als Betreiber“ registrieren.
Die weniger gute Nachricht: Lufträume, Flugzonen-Karten, Verbotsbereiche, lokale Portale und Nachweispflichten sind je nach Land unterschiedlich. Und genau daran scheitern die meisten.

Beispiel Italien: Ohne Zugang zu d-flight bekommst Du viele relevante Zonendaten nicht so komfortabel wie Du es brauchst.
Beispiel Frankreich: Dort gibt es zusätzliche nationale Anforderungen – u.a. wird oft genannt, dass Drohnen ab 800 g über AlphaTango registriert werden müssen.

Merksatz: EU-Regelwerk = gemeinsame Basis. Die konkrete Praxis entscheidet aber das Zielland.


2) Außerhalb der EU: Hier wird’s schnell ernst

In einigen Ländern sind Drohnen nicht nur „streng geregelt“, sondern praktisch verboten. Und das kann schon bei der Einreise beginnen: Copter werden beschlagnahmt, Diskussionen am Flughafen inklusive. Länder, die in der Praxis immer wieder als kritisch genannt werden, sind z.B. Saudi-Arabien, Ägypten oder Marokko.

Wenn Du außerhalb der EU reist, gilt: Erst klären, dann einpacken. Im Zweifel bleibt die Drohne lieber zu Hause.


3) Der Punkt, den fast jeder vergisst: Deine Versicherung

Bitte einmal in die Police schauen, bevor Du abfliegst. Manche Drohnen-Haftpflichtversicherungen gelten nur im Inland oder haben Einschränkungen für Auslandsflüge. Unversichert im Ausland ist ein echter Albtraum – und kann schnell teuer werden, selbst bei kleinen Schäden.

Checkliste Versicherung:

  • Gilt die Police im Reiseland?

  • Gilt sie für Freizeitflüge oder auch für berufliche Zwecke (falls relevant)?

  • Sind Drohnengewicht/Modell und Deine eID korrekt hinterlegt?


4) Praktischer Reise-Workflow: So gehst Du stressfrei vor

Schritt 1: Zielland festlegen und die dortige Drohnen-Infoquelle identifizieren (Karten/Portale/App).
Schritt 2: Flugzonen am Aufenthaltsort checken (Hotel/Ort, Strand, Berge, Stadt).
Schritt 3: Dokumente offline speichern (eID, Kompetenznachweis/A1/A3/A2, Versicherungsnachweis, Seriennummern).
Schritt 4: Vor Ort nur fliegen, wenn Du Zonen/Regeln wirklich verstanden hast – ansonsten lieber genießen statt diskutieren.


5) Typische Fehler (und wie Du sie vermeidest)

  • „Ich hab doch EU-eID, passt schon“ → eID ja, aber lokale Flugzonen/Portale sind trotzdem Pflichtprogramm.

  • Sonne + Thermik + Touristenhotspot → oft genau die Orte, wo es am meisten Einschränkungen gibt.

  • Keine Versicherung für Ausland → im Fall der Fälle maximal unangenehm.

  • Einfuhr unterschätzt (außerhalb EU) → hier kann schon das Mitbringen Ärger machen.


Fazit

Mit Drohne in den Urlaub geht – aber nur mit kurzer Vorbereitung. Innerhalb der EU ist die Basis zwar einheitlich, doch jedes Land hat seine eigenen Karten, Portale und Details. Außerhalb der EU kann es richtig heikel werden. Wenn Du vorher 10 Minuten checkst, sparst Du Dir im Urlaub 10 Stunden Stress.