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Autor: Axel Dannenbauer

Flying Surveyor Club

Warum der Flying Surveyor Club für dich unverzichtbar ist

In der Welt der Drohnenvermessung und Photogrammetrie zählt jede Minute. Ausfallzeiten, rechtliche Unsicherheiten oder Software-Probleme kosten bares Geld. Als Clubmitglied hast du die Gewissheit, dass du nie alleine gelassen wirst. Wir bieten dir nicht nur Hilfe, sondern einen echten Wettbewerbsvorteil.

Deine exklusiven Club-Vorteile im Überblick:

  • 3Dsurvey Support & Updates Inklusive: Spare direkt bei der Software! Die jährlichen Gebühren für Support und Updates (im Wert von 670,00 €) sind in deiner Mitgliedschaft bereits enthalten.

  • 24/7 Notfall-Support: Ob Hardware oder Software – bei Problemen im Feld erreichst du uns über unsere exklusive Notfallnummer. Wir halten dich in der Luft.

  • Unterstützung zum EU-Drohnenrecht: Wir helfen dir bei rechtlichen Fragen und halten dich mit regelmäßigen Updates zu Gesetzesänderungen auf dem Laufenden.

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Endlich live: 3Dsurvey Cloud

Jetzt ist es offiziell – Die 3Dsurvey cloud ist online!

Viele von Euch nutzen 3Dsurvey Cloud schon länger im Alltag – jetzt ist es offiziell: raus aus der Beta, rein in den produktiven Betrieb. Heißt für Euch ganz praktisch: Der Cloud-Viewer ist kein „nice to have“ mehr, sondern ein voll unterstützter Bestandteil des 3Dsurvey-Workflows.

Der Kernnutzen bleibt (und wird besser): Projekt in 3Dsurvey fertigstellen → direkt hochladen → per Viewer teilen. Eure Kunden brauchen dafür keine eigene 3Dsurvey-Lizenz, sondern können Ergebnisse einfach im Browser anschauen und prüfen. Damit fällt dieses ewige Datei-Pingpong (ZIPs, riesige Punktwolken-Downloads, „kann ich nicht öffnen“) endlich weg.

Neu bzw. jetzt besonders spannend für die Abgabe: Ihr könnt über die Cloud nicht nur Modelle zeigen, sondern auch Volumenberechnungen sowie Profil-/Schnittlinien sauber mit ausliefern. Gerade bei Erdbau, Deponie, Kieswerk, Baufortschritt oder Massenkontrolle ist das Gold wert: Ergebnis teilen, Rückfragen sparen, schneller zur Freigabe.

Und wenn Ihr Eure Ergebnisse „schick“ präsentieren wollt: Der Viewer lässt sich auf der eigenen Website einbetten – ideal für Projektseiten, Referenzen oder interne Projektportale.

Wichtig für die Planung: Bei aktivem Support/Upgrade bzw. Abo sind 75 GB Cloud-Viewer-Speicher inklusive. Wenn Ihr viel parallel teilt (mehrere Kunden, viele Projektstände, große Punktwolken/Orthos), merkt Ihr schnell, warum Cloud-Storage plötzlich ein echtes Thema wird.

RS4 Ansicht Seite

Die Neuen von Emlid: RX2, RS4 & RS4 Pro

Was jetzt möglich ist (und welches Gerät zu Dir passt)

Emlid hat seine GNSS-Linie neu aufgestellt: Reach RX2 als superkompakter Network-Rover, dazu Reach RS4 und Reach RS4 Pro als „field-ready“ Survey-Receiver mit Funk, Modem und (beim Pro) Dual-Kamera für visuelle Workflows. RX2 ist bereits bestellbar, RS4 und RS4 Pro laufen aktuell als Vorbestellung.


1) Reach RX2 – Pocket-Rover für schnelle Punkte (Network-RTK/NTRIP)

Wenn Du viel auf der Baustelle oder im Bestand unterwegs bist und schnell Punkte „durchziehen“ willst, ist der RX2 spannend: klein, leicht, aber technisch voll Survey-tauglich.

Eckdaten (Auszug):

  • RTK: H 7 mm + 1 ppm / V 14 mm + 1 ppm

  • Tilt-RTK: +2 mm + 0,3 mm/° (Konvergenz typ. ~5 s)

  • GNSS: All-band (inkl. L5/L6), 672 Kanäle, 5 Hz

  • Robust: IP68 (bis 1,5 m / 30 min), −20 bis +65 °C

  • Mobil: 280 g, Akku 7000 mAh, bis 16 h, Laden via USB-C

  • Korrekturen: RTCM3 via NTRIP (über Internet des Handys/Datacollectors), Verbindung per Bluetooth

Typische Einsätze bei uns: Absteckpunkte, Bestandsaufmaß, GIS/Utilities, Kontrollpunkte – und ganz klassisch GCPs/Checkpoints für Drohnen-Photogrammetrie.

Wichtig zu wissen: Der RX2 ist bewusst „Network-RTK-first“. Ohne vernünftige Mobilfunk-/NTRIP-Abdeckung brauchst Du entweder eine lokale Base oder ein Funk-Setup → da sind RS4/RS4 Pro die bessere Wahl.


2) Reach RS4 – Survey-Receiver für Base/Rover (Funk + Modem + NTRIP)

Der RS4 ist das klassische „Arbeitsgerät“ für Vermessung und Bau: robust, temperaturfest, mit Radios und Modem. Ideal, wenn Du unabhängig vom Handy-Internet arbeiten willst oder als Team eine Base setzen möchtest.

Eckdaten (Auszug):

  • RTK: H 7 mm + 1 ppm / V 14 mm + 1 ppm (Fix meist <5 s)

  • Tilt-RTK: +2 mm + 0,3 mm/° (Emlid nennt als Beispiel: bei 30° Tilt ~18 mm)

  • Static / PPK: H 4 mm + 0,5 ppm / V 8 mm + 1 ppm (Static), H 5 mm + 0,5 ppm / V 10 mm + 1 ppm (PPK)

  • GNSS: All-band (L1/L2/L5/L6), 672 Kanäle, 40+ Satelliten gleichzeitig

  • Comms: NTRIP + LTE-Modem (Nano-SIM) + Wi-Fi + Bluetooth

  • Funk: LoRa 868/915 MHz (bis 1 W; je nach Setup bis mehrere km), UHF 410–470 MHz (bis 2 W)

  • Field-ready: Magnesiumgehäuse, IP68, −40 bis +65 °C

  • Power: 16 h als RTK-Rover mit Tilt, Akku 5000 mAh (36 Wh), USB-C Power Delivery

Typische Einsätze bei uns: Absteckung (Achsen, Leitungen, Grenzen im Projekt), Bestandsaufmaß, Kontrollmessungen, As-Built – und als Base für RTK-Workflows, z.B. wenn Ihr Drohnenprojekte und GNSS-Messung konsequent auf eine stabile Referenz stellen wollt.


3) Reach RS4 Pro – RS4 plus Dual-Kamera (AR-Stakeout & „Messen aus Bildern“)

Der RS4 Pro ist technisch ein RS4, ergänzt um zwei Full-HD Global-Shutter Kameras (Front + Bottom). Das zielt auf visuelle Workflows: Absteckung mit AR-Guidance und Messungen/Koordinaten aus Bildern, wenn Punkte schwer zugänglich oder gefährlich sind.

Zusatz-Eckdaten Imaging:

  • 2× Kamera, 1/2.6″ CMOS, Global Shutter, Full HD

  • Sichtfeld: Front H 64,6° / V 42,8°, Bottom H 63° / V 42°

  • Video: 25 fps

  • Datenlogging/Outputs: RINEX, NMEA, LLH/XYZ, UBX; interner Speicher 16 GB

Typische Einsätze bei uns: Punkte hinter Zäunen, an Fassaden, über Straßen, in Böschungen oder in Bereichen mit Maschinenverkehr – überall dort, wo „hinlaufen und Stab exakt drunter“ Zeit kostet oder riskant ist.


Welche Lösung für wen? (Kurzentscheidung)

  • RX2: Maximum Mobilität, NTRIP-Netz vorhanden, Du willst schnell messen und wenig schleppen.

  • RS4: Du brauchst Base/Rover, willst Funk-Optionen, oder willst ohne Handy-Internet stabil arbeiten.

  • RS4 Pro: Du willst zusätzlich visuelle Guidance und „Messen aus Bildern“ für schwer erreichbare Punkte.


Fallstricke & typische Fehler (damit’s im Feld sauber läuft)

  • Network-RTK heißt: Internet muss stabil sein (RX2 besonders). Wenn’s wackelt: Funk/Base-Strategie (RS4/Pro) einplanen.

  • Tilt spart Zeit, ersetzt aber keine Kontrolle: Fix-Status/Qualität prüfen – bei Abschattung, Multipath oder extremem Tilt nicht „blind“ durchmessen.

  • UHF kann genehmigungspflichtig sein: Leistung/Frequenz und Antenne passend wählen, sonst ist Reichweite „mystisch“ schlecht.

  • Koordinatensystem/Höhenbezug: Viele Zentimeter-/Dezimeter-Probleme sind am Ende kein Receiver-Thema, sondern Projektion/Geoid/Transformation.


Quelle der technischen Daten: Herstellerangaben Emlid (Produktseiten/Specs), Stand Anfang 2026.

Punktlandung statt Punktchaos

Punktlandung statt Punktchaos: So sitzen Deine Passpunkte perfekt

In der Welt der Drohnenvermessung und Photogrammetrie sind gute Passpunkte (Ground Control Points, kurz GCPs) wie die Linienrichter am Spielfeldrand: Man bemerkt sie erst, wenn sie fehlen oder falsch liegen – aber ohne sie wird das Ergebnis schnell schief. Wer präzise Punktwolken und zentimetergenaue Modelle liefern will, muss bei der Auslegung der Punkte strategisch vorgehen.

Damit Deine Punktwolken halten, was sie versprechen, haben wir hier die wichtigsten Tipps aus der Praxis zusammengefasst.

1. Denk wie ein Platzwart: Die Verteilung entscheidet

Ein häufiger Fehler ist das „Zusammenklumpen“ von Passpunkten in der Mitte des Projekts. Für eine stabile Georeferenzierung musst Du das Feld großflächig abstecken.

  • Die Geometrie muss stimmen: Die Punkte gehören in die Mitte des Gebiets, aber vor allem in die Ecken.

  • Ränder nie vergessen: Ein Modell ohne Passpunkte an den Rändern neigt zum „Schüsseln“ (Verbiegen an den Kanten). Denke großflächig und rahme Dein Projekt förmlich ein.

2. Kontrast ist alles: Immer schön sichtbar bleiben

Der beste Passpunkt nützt nichts, wenn er in der Software nicht eindeutig identifiziert werden kann. Sichtbarkeit spart Zeit – sowohl draußen im Feld als auch später bei der manuellen oder automatischen Markierung am Rechner.

  • Dunkler Asphalt oder Waldrand? Hier ist Gelb/Blau die ideale Kombination. Der Kontrast sticht auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen hervor.

  • Heller Untergrund oder Beton? Hier ist das klassische Schwarz/Weiß-Schachbrett Deine erste Wahl.

3. Aus mehreren Perspektiven denken

Ein Passpunkt ist kein statisches Objekt, sondern muss aus der Luft „verstanden“ werden. Damit die Software die Tiefe und Lage perfekt berechnen kann, sollte jeder Punkt aus verschiedenen Blickwinkeln angeflogen werden. Nur durch eine hohe Überlappung und unterschiedliche Sichtachsen entfalten die GCPs ihre volle Genauigkeit im 3D-Modell.


Profi-Equipment für alle, die ihre Arbeit ernst nehmen:

Die CADdy GCPs – Unsere besten Passpunkte aller Zeiten

Wer einmal bei Windstärke 5 versucht hat, schlaffe Planen-Passpunkte mit Steinen zu fixieren, weiß: Stabiles Material ist durch nichts zu ersetzen. Unsere CADdy GCPs wurden direkt aus der Vermessungspraxis für Profis entwickelt.

Die harten Fakten:

  • Material: Extrem robustes, 4 mm starkes Aludibond (kein Verbiegen, kein Flattern).

  • Format: 50 × 50 cm – die perfekte Größe für gängige Flughöhen (Sondergrößen auf Anfrage).

  • Wende-Design: Zwei Seiten, volle Flexibilität. Schwarz/Weiß-Schachbrett für helle Flächen, Gelb/Blau für dunkle Untergründe.

  • Stabilität: Diese Scheiben liegen wie festgenagelt, wo andere wegrutschen.

  • Smart Features: Spezielle Markierungen für CADdy-Quick-Stands™ und Emlid-Empfänger sorgen für ein blitzschnelles Zentrieren beim Einmessen.

  • Branding: Wir packen natürlich EUER Logo direkt auf die Scheiben – für einen professionellen Auftritt beim Kunden.

Unser Spezialpreis:

250,-€ 222,– € netto / 10er-Set (zzgl. MwSt. und Versand)

Einpacken, einmessen, erledigt – so geht Präzision heute. Werde Teil der Elite und sorge für fehlerfreie Ergebnisse bei jedem Flug.

Die Urlaubsdrohne, eine gute Idee?

Mit der Drohne in den Urlaub? Was Du wirklich wissen musst

Weihnachtsferien, Tapetenwechsel, vielleicht Berge oder Sonne – und die Drohne soll natürlich mit. Kannst Du machen. Aber nur, wenn Du vorher kurz die Spielregeln checkst. Denn auch wenn in Europa vieles harmonisiert ist, gibt es im Detail pro Land Unterschiede, die Dir sonst den Urlaub ruinieren können.


1) Innerhalb der EU: eID gilt – aber die Regeln vor Ort sind trotzdem anders

Die gute Nachricht: Deine Betreiberregistrierung (eID) aus Deutschland ist EU-weit grundsätzlich anerkannt. Du musst Dich also nicht in jedem Land neu „als Betreiber“ registrieren.
Die weniger gute Nachricht: Lufträume, Flugzonen-Karten, Verbotsbereiche, lokale Portale und Nachweispflichten sind je nach Land unterschiedlich. Und genau daran scheitern die meisten.

Beispiel Italien: Ohne Zugang zu d-flight bekommst Du viele relevante Zonendaten nicht so komfortabel wie Du es brauchst.
Beispiel Frankreich: Dort gibt es zusätzliche nationale Anforderungen – u.a. wird oft genannt, dass Drohnen ab 800 g über AlphaTango registriert werden müssen.

Merksatz: EU-Regelwerk = gemeinsame Basis. Die konkrete Praxis entscheidet aber das Zielland.


2) Außerhalb der EU: Hier wird’s schnell ernst

In einigen Ländern sind Drohnen nicht nur „streng geregelt“, sondern praktisch verboten. Und das kann schon bei der Einreise beginnen: Copter werden beschlagnahmt, Diskussionen am Flughafen inklusive. Länder, die in der Praxis immer wieder als kritisch genannt werden, sind z.B. Saudi-Arabien, Ägypten oder Marokko.

Wenn Du außerhalb der EU reist, gilt: Erst klären, dann einpacken. Im Zweifel bleibt die Drohne lieber zu Hause.


3) Der Punkt, den fast jeder vergisst: Deine Versicherung

Bitte einmal in die Police schauen, bevor Du abfliegst. Manche Drohnen-Haftpflichtversicherungen gelten nur im Inland oder haben Einschränkungen für Auslandsflüge. Unversichert im Ausland ist ein echter Albtraum – und kann schnell teuer werden, selbst bei kleinen Schäden.

Checkliste Versicherung:

  • Gilt die Police im Reiseland?

  • Gilt sie für Freizeitflüge oder auch für berufliche Zwecke (falls relevant)?

  • Sind Drohnengewicht/Modell und Deine eID korrekt hinterlegt?


4) Praktischer Reise-Workflow: So gehst Du stressfrei vor

Schritt 1: Zielland festlegen und die dortige Drohnen-Infoquelle identifizieren (Karten/Portale/App).
Schritt 2: Flugzonen am Aufenthaltsort checken (Hotel/Ort, Strand, Berge, Stadt).
Schritt 3: Dokumente offline speichern (eID, Kompetenznachweis/A1/A3/A2, Versicherungsnachweis, Seriennummern).
Schritt 4: Vor Ort nur fliegen, wenn Du Zonen/Regeln wirklich verstanden hast – ansonsten lieber genießen statt diskutieren.


5) Typische Fehler (und wie Du sie vermeidest)

  • „Ich hab doch EU-eID, passt schon“ → eID ja, aber lokale Flugzonen/Portale sind trotzdem Pflichtprogramm.

  • Sonne + Thermik + Touristenhotspot → oft genau die Orte, wo es am meisten Einschränkungen gibt.

  • Keine Versicherung für Ausland → im Fall der Fälle maximal unangenehm.

  • Einfuhr unterschätzt (außerhalb EU) → hier kann schon das Mitbringen Ärger machen.


Fazit

Mit Drohne in den Urlaub geht – aber nur mit kurzer Vorbereitung. Innerhalb der EU ist die Basis zwar einheitlich, doch jedes Land hat seine eigenen Karten, Portale und Details. Außerhalb der EU kann es richtig heikel werden. Wenn Du vorher 10 Minuten checkst, sparst Du Dir im Urlaub 10 Stunden Stress.

Digitalbonus Bayern ein Ratgeber

Digitalbonus Bayern: Der Ratgeber für Vermessung, Bau & Drohnen-Workflows

Der Digitalbonus ist für viele in unserer Branche interessant – aber nur, wenn man versteht, was gefördert wird (Software/Prozesse/Security) und was eher nicht (klassische Hardware wie Drohnen, GNSS, LiDAR). Hier ist die praxisnahe Checkliste mit Beispielen, damit Du schnell weißt, ob Dein Vorhaben passt.


1) Was wird typischerweise gefördert?

Förderfähig (häufig)

A) Fachsoftware & Digitalisierungsprozesse

  • Photogrammetrie-/Punktwolken-Software (Auswertung, Orthos, DGM/DSM, Volumen, Profile, Klassifikation)

  • Software für standardisierte Abgaben (Reports, Exportformate, Projektvorlagen, QA-Checks)

  • Cloud-/Viewer-Lösungen zur Projektfreigabe (Link teilen, Kommentare, Versionierung, Abnahme-Doku)

  • Schnittstellen/Automatisierungen (z.B. wiederkehrende Reportpakete, strukturierte Datenablage)

B) Umsetzung / Einführung

  • Einrichtung, Konfiguration, Templates, Projektstruktur

  • Anpassungen/Customizing, wenn sinnvoll begründet

  • Aufbau eines reproduzierbaren Workflows („so machen wir’s immer“)

C) Schulung
Ja – Schulungen sind in der Praxis häufig förderfähig, wenn sie direkt zur eingeführten Lösung gehören (z.B. Photogrammetrie-Workflow, Punktwolken-Klassifikation, QA/Abgabe-Standard).
Wichtig: Schulung sollte ein sinnvoller Teil des Gesamtpakets sein (nicht „fast nur Schulung“).

IT-Sicherheit (separater Block, oft sehr dankbar)

  • Backup/Recovery-Konzept, sichere Datenablage, Rechte/MFA

  • Security-Software und passende Komponenten (je nach Fördermodul)

  • Schulung zur sicheren Nutzung im Zusammenhang mit der Maßnahme


2) Was wird typischerweise NICHT gefördert?

  • Drohnen, GNSS-Rover, LiDAR-Sensoren, Scanner, klassische Vermessungsgeräte (werden meist als Geräte/Maschinen bewertet) Aber: Wenn Hardware zwingend notwendig ist, um eine völlig neue Systemlösung zu ermöglichen (z. B. ein spezieller Server für die Punktwolken-Berechnung oder IT-Security-Appliances), besteht eine Chance.

  • Standard-Software (Office/Windows & Co.)

  • „Nur Hardware fürs Büro“ (PCs/Laptops) im reinen Digitalisierungsblock oft schwierig (Security kann anders aussehen)

  • „Standard-Webseite/Webshop“ ohne echten digitalen Prozessmehrwert

Merksatz: Förder den Workflow, nicht das Fluggerät.


3) Beispiele, die in unserer Branche richtig gut funktionieren

Beispiel 1: Photogrammetrie „vom Flug zur Abgabe“

Ziel: Orthos/Modelle/Volumen schnell, reproduzierbar und mit QA.
Förderlogik: Fachsoftware + Einführung (Templates, QA-Checkliste, Exportpakete) + Schulung.

Beispiel 2: Punktwolken effizient & sauber

Ziel: Klassifikation, DGM, Bruchkanten, Profile, klare Deliverables.
Förderlogik: Softwaremodule + Prozesssetup + Training.

Beispiel 3: Baufortschritt/Soll-Ist als Standardreport

Ziel: Wiederkehrende Reports statt Einmal-Bastelei.
Förderlogik: Auswertesoftware + Automatisierung/Template-Set + Einweisung.

Beispiel 4: Kundenübergabe ohne „Datei-Pingpong“

Ziel: Viewer-Link, Kommentare, Versionen, Abnahme dokumentiert.
Förderlogik: Cloud/Viewer + Einführung (Rechte/Struktur) + kurzer Trainingsblock.

Beispiel 5: Datensicherheit für Vermessungs-/Drohnenprojekte

Ziel: Kein Datenverlust, klare Wiederherstellung, Zugriffssicherheit.
Förderlogik: Security-Maßnahme(n) + Setup + Schulung.


4) Die häufigsten Fehler (damit Du nicht unnötig Zeit verlierst)

  1. Zu früh beauftragt/bestellt → kann als Maßnahmenbeginn gelten.

  2. Angebote sind nicht sauber getrennt (Software / Einführung / Schulung / Security) → Rückfragen.

  3. Projekt ist „Tool kaufen“ statt „Prozess digital verbessern“ → schlechter begründbar.

  4. Lizenz-/Abo-Themen unsauber dargestellt → formale Probleme, laufende Kosten etc. werden oft abgelehnt.

  5. Schulung dominiert das Budget → wirkt wie „Weiterbildung statt Digitalisierung“.


5) Mini-Check: Passt Dein Vorhaben?

Wenn Du 3× „Ja“ hast, ist die Chance gut:

  • Verbessert es messbar einen Prozess (Zeit, Qualität, Nachweisbarkeit, Standardisierung)?

  • Ist der Schwerpunkt Software/Einführung/Workflow (und nicht Hardware)?

  • Kannst Du in 3–5 Sätzen erklären, was nachher schneller/besser/standardisiert läuft?


Mehr unter:

„FastFlight“ – Neues LBA-Verfahren

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat mit „FastFlight“ ein neues, vereinfachtes Verfahren für UAS-Betreiber in der speziellen KategorieFastFlight gestartet. Hintergrund: Die Zahl der Anträge ist explodiert, das Personal nicht – die Folge waren monatelange Wartezeiten auf Betriebsgenehmigungen nach Art. 12 DVO (EU) 2019/947. Genau hier setzt FastFlight an und nimmt den größten Flaschenhals im Prozess ins Visier. Je nach Bundesland konnte das Genehmigungsverfahren schon mal bis zu einem Jahr dauern.

Was ist anders?

Kern der Änderung ist ein neues AMC zu Artikel 12 in Verbindung mit der aktualisierten SORA 2.5. Bestimmte VLOS-Einsätze bis SAIL II können jetzt genehmigt werden, ohne dass das LBA vorab das komplette Betriebshandbuch prüft. Die Behörde erteilt weiterhin eine ganz normale Betriebgenehmigung nach Art. 12, in der Regel generisch, also ortsunabhängig und europaweit wie gewohnt anerkannt. Der Unterschied liegt im Prozess: Weniger Behördenschleifen, schnellere Entscheidung. ABER: Ein paar zusätzliche Hürden gibt’s dann doch, denn zum Beispiel müssen alle Piloten, die im Rahmen dieser vereinfachten Genehmigung fliegen, mindestens Inhaber einer Akkreditierung über den Abschluss der praktischen Prüfung für STS-01 sein! 

Obacht!

Wichtig ist aber: FastFlight ist kein Freifahrtschein. Das ConOps bzw. Operations Manual verschwindet nicht, es wandert nur stärker in die Verantwortung des Betreibers. Das Handbuch muss weiterhin vollständig, konsistent und aktuell sein – und kann im Rahmen der Aufsicht jederzeit angefordert und detailliert geprüft werden. Wer hier schludert, spart zwar am Anfang Zeit, hat aber später ein deutlich größeres Problem.

Für professionelle Betreiber, die ihre Abläufe, Risiken und Mitigationsmaßnahmen ohnehin sauber dokumentieren, ist FastFlight eine echte Erleichterung:

  • weniger Rückfragen zur Form,

  • schnellerer Durchlauf beim LBA,

  • mehr Fokus auf den eigentlichen Flugbetrieb statt auf Papierlogistik.

Die Grundlage bleibt jedoch SORA 2.5. Ohne eine sauber durchgezogene Risikoanalyse und ein schlüssiges Betriebshandbuch bringt auch das neue Verfahren nichts. FastFlight belohnt diejenigen, die ihr Safety- und Compliance-Setup im Griff haben – und macht gleichzeitig transparent, wo es im Betriebskonzept noch hakt.

Unser Fazit:
FastFlight reduziert Bürokratie und Bearbeitungszeiten, ändert aber nichts an der fachlichen Tiefe, die ein Betrieb in der speziellen Kategorie braucht. Wer professionell arbeitet, profitiert doppelt: schneller zur Genehmigung, ohne an Sicherheitsniveau und Dokumentationsqualität auch nur ein Stück herunterzugehen.

Spannend wird das zum Beispiel für den Einsatz der nagelneuen Matrice M400.

Mach mit, Team „Office“

Werde das Herzstück unseres Teams in einem modernen Technik-Umfeld! (m/w/d/x) Wir suchen ein Organisationstalent, das mit Struktur und Herzlichkeit unsere internen Abläufe lenkt und uns den Rücken freihält. Wenn Du es liebst, die Fäden in der Hand zu halten, ein familiäres Miteinander schätzt und Dich in einer Welt aus Hightech wohlfühlst, bist Du bei uns genau richtig. Quereinstieg mit Leidenschaft für Organisation willkommen!

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Mach mit, Team „Vertrieb“

Verstärke unser Team als engagierte Persönlichkeit (m/w/d/x) mit echtem Vermessungshintergrund oder der Bereitschaft, sich diesen anzueignen. Wenn Du Freude an präziser Arbeit, moderner Technik und einem kollegialen Umfeld hast, bist Du bei uns genau richtig. Wir suchen jemanden, der unsere Kunden mit Begeisterung berät und technisches Verständnis mit Kommunikationstalent verbindet. Gerne auch Quereinsteiger*innen mit Leidenschaft für Technik!

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WebCADdy

Das leistungsstarke 3D CAD-Programm mit echtem Vermessungskern für die DWG/DXF Welt.

WebCADdy ist die browserbasierte CAD- und GIS-Lösung von CADdy Geomatics für professionelle Anwendungen in Vermessung, Planung und Geodatenmanagement.

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Ohne Installation und unabhängig vom Betriebssystem steht eine vollständige Arbeitsumgebung zur Verfügung, die CAD-Konstruktion, GIS-Analyse und Geodatenverwaltung in einer Oberfläche vereint. Projekte, Benutzer und Daten lassen sich zentral steuern, versionieren und freigeben – ideal für Ingenieurbüros, Behörden und Dienstleister mit hohen Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Datensicherheit.

Über eine moderne Web-Oberfläche werden Punkte, Linien und Flächen direkt im Browser erstellt, bearbeitet und ausgewertet. WebCADdy unterstützt gängige Austauschformate wie DXF, DWG, SHP, CSV und GPS-Daten. Räumliche Abfragen, Messungen und thematische Darstellungen können unmittelbar im Projekt ausgeführt werden, ohne dass externe Software erforderlich ist. Attributtabellen, SQL-Abfragen und interaktive Kartenansichten ermöglichen eine präzise Datenanalyse und strukturierte Dokumentation.

Das responsive Design sorgt für uneingeschränkten Zugriff auf Desktop, Tablet oder Smartphone. Dank integrierter WebGIS-Funktion lassen sich Projekte online veröffentlichen und über WMS-Dienste oder Portale bereitstellen. Die Nutzung ist skalierbar: Bis zu 1 000 Objekte stehen kostenfrei zur Verfügung, größere Datenmengen können flexibel über Zusatzpakete oder Flatrates freigeschaltet werden.

WebCADdy verbindet die Leistungsfähigkeit klassischer CAD-Systeme mit der Freiheit moderner Webtechnologien. Ob Vermessung, Bestandsdatenerfassung oder Geodatenanalyse –

WebCADdy macht professionelle CAD- und GIS-Arbeit überall möglich, wo ein Browser läuft.