DJI Dock 4 mit Matrice 5TD
Manufacturer: DJI
DJI Dock 4 mit DJI Matrice 5TD: Automatisierter Drohnenbetrieb mit vollautomatischem Akkuwechsel, nativer Wärmebildkamera und integrierter LiDAR-/Radarsensorik.
- Akkuwechsel unter 25 s und Einsatzumschlag unter 45 s
- Bis zu 59 Minuten Flugzeit mit der Matrice 5TD
- 1280 × 1024 native Wärmebildpixel, drei 50-MP-RGB-Kameras
- O4 Ground Station erforderlich; Integration mit DJI FlightHub 2
Zeitangaben sind DJI-Maximal-/Testwerte; reale Werte hängen von Einsatzbedingungen und Ausstattung ab.
Preis auf Anfrage. Konfiguration, Akkus und Zubehör gemäß individuellem Angebot.
DJI Dock 4: automatischer Akkuwechsel für schnelle Folgemissionen
Das DJI Dock 4 mit DJI Matrice 5TD verbindet automatisierten Drohnenbetrieb mit einem vollautomatischen Akkuwechsel. Statt für jede Folgemission den Fluggeräteakku im Dock nachzuladen, setzt die Station einen bereitstehenden Akku ein. So lassen sich Inspektionen, Lageerkundungen und wiederkehrende Überwachungsaufgaben mit kurzen Standzeiten planen.
Die Matrice 5TD ergänzt das System mit drei RGB-Kameras, einer nativen 1280 × 1024-Wärmebildkamera, Laserentfernungsmessung sowie integrierter LiDAR- und Radarsensorik. Für RTK, Videoübertragung und Netzwerkzugang ist die DJI O4 Ground Station erforderlich. CADdy Geomatics stimmt Station, Fluggerät, Akkus, Software und Zubehör auf Ihren Anwendungsfall ab.
Die sechs Highlights des DJI Dock 4
Akkuwechsel statt Ladepause
Das DJI Dock 4 wechselt den Akku automatisch in unter 25 Sekunden nach vollständig geschlossener Abdeckung. Von der Landung bis zum nächsten Start nennt DJI unter 45 Sekunden. Zwei Akkus lassen sich parallel laden. Alle Zeitangaben sind Hersteller-Testwerte.
Drei RGB-Kameras plus Wärmebild
Die Matrice 5TD kombiniert drei 50-MP-RGB-Kameras mit einer nativen Wärmebildauflösung von 1280 × 1024 Pixeln. Die Telekamera bietet 252 mm äquivalente Brennweite. Außerdem unterstützt sie Laserentfernungsmessung bis 3000 m unter den angegebenen Messbedingungen.
LiDAR und mmWave-Radar integriert
Ein omnidirektionales Farbsichtsystem, rotierendes LiDAR, drei gerichtete mmWave-Radare und ein unterer 3D-Infrarotsensor ergänzen sich bei der Hinderniserkennung. Die Radarverfügbarkeit hängt von der Region ab. Die Sensorik ersetzt keine sorgfältige Einsatzplanung.
FlightHub 2 und 17 Objektklassen
Die integrierte KI erkennt laut DJI 17 Objekttypen im Livebild. DJI FlightHub 2 verbindet Missionsplanung, Fernsteuerung, Datenauswertung und Berichte. Damit wird der Workflow von der Aufgabe bis zum Ergebnis in einer Plattform zusammengeführt.
O4 Ground Station als System-Gateway
Die DJI O4 Ground Station ist für den Betrieb erforderlich. Sie übernimmt RTK, Videoübertragung und Netzwerkzugang. Ethernet und ein optionaler Mobilfunk-Dongle ermöglichen die Cloud-Anbindung. Die Station muss an einem freien, geeigneten Standort installiert werden.
Für Einsätze bei tiefen Temperaturen
Dock 4 und Matrice 5TD sind für −40 bis +50 °C ausgelegt. Das Dock hat IP56, das Fluggerät IP55. Die Matrice 5TD erreicht bis zu 59 Minuten Flugzeit als Hersteller-Laborwert ohne Nutzlast; Wind, Temperatur und Zubehör beeinflussen den praktischen Einsatz.

Technische Daten im Überblick
| Merkmal | DJI Dock 4 mit Matrice 5TD |
|---|---|
| Akkuwechsel / Einsatzumschlag | <25 s / <45 s unter DJI-Testbedingungen |
| Max. Flugzeit / Schwebezeit | 59 min / 55 min unter DJI-Testbedingungen |
| RGB-Kameras | 3 × 50 MP; 23,5 / 70 / 252 mm äquivalente Brennweite |
| Native Wärmebildauflösung | 1280 × 1024 Pixel bei 30 Hz; UHR-Ausgabe 2560 × 2048 |
| Schutzart / Betriebstemperatur | Dock IP56, Fluggerät IP55; jeweils −40 bis +50 °C |
| Systemanbindung | O4 Ground Station erforderlich; DJI FlightHub 2 und DJI Cloud API |
Die ausführlichen technischen Daten stehen im Reiter Zusatzinformationen. Dort finden Sie außerdem Maße, Gewicht, Kameradaten, Akku, Netzwerk und die wichtigsten Messbedingungen.
Dock 3 und Dock 4 im Vergleich
Der entscheidende Fortschritt des DJI Dock 4 liegt im Akkuwechsel und in der getrennt aufstellbaren O4 Ground Station. Gleichzeitig bleiben Schutzart und zulässiger Landewind unverändert. Die folgende Tabelle zeigt auch, welche Anforderungen sich bei der Installation ändern.
Energie und Einsatzablauf
| Merkmal | DJI Dock 3 | DJI Dock 4 | Unterschied für Ihren Einsatz |
|---|---|---|---|
| Kompatible Fluggeräte | Matrice 4D / 4TD | Ausschließlich Matrice 5TD | Daher benötigt Dock 4 die Matrice 5TD; die 4TD ist nicht kompatibel. |
| Energieversorgung des Fluggeräts | Laden des Fluggeräts im Dock | Automatischer Akkuwechsel; kabelloses Laden der Akkus im Dock | Damit lassen sich Folgemissionen mit einem bereitstehenden Wechselakku planen. |
| Akkuwechsel / Neustart | Kein automatischer Akkuwechsel | Akkuwechsel <25 s; Landung bis Neustart <45 s¹ | Dadurch lassen sich die Standzeiten zwischen Flügen verkürzen. |
| Laden (15–95 %, 25 °C) | 27 min am Fluggerät | 27 min je Akku; 2 parallele Ladekanäle | Dabei bleibt die Ladezeit je Akku ähnlich; neu ist der Wechselmechanismus. |
| Akkufächer | Kein Wechselakku-Magazin | 4 Fächer, maximal 3 gleichzeitig belegt | Dadurch können mehrere Akkus für die Einsatzplanung bereitstehen. |
Aufstellung, Anbindung und Verfügbarkeit
| Merkmal | DJI Dock 3 | DJI Dock 4 | Unterschied für Ihren Einsatz |
|---|---|---|---|
| Temperaturbereich | −30 bis +50 °C | −40 bis +50 °C | Damit erweitert sich der Kältebereich des Docks. |
| Max. Betriebshöhe | 4500 m | 5000 m | Damit steigt die zulässige Höhenlage laut Hersteller. |
| Schutzart / Landewind | IP56 / 12 m/s | IP56 / 12 m/s | Dagegen bleiben diese Grenzwerte gleich. |
| RTK und Videoanbindung | Im Dock integriert | Über die erforderliche O4 Ground Station | Dadurch kann das Gateway getrennt vom Dock positioniert werden. |
| Gewicht | 55 kg ohne Fluggerät | 66 kg ohne Fluggerät und Dock-Akkus | Allerdings müssen Aufstellung und Transport die geänderte Gewichtsgrundlage berücksichtigen. |
| Abmessungen geschlossen (L×B×H) | 640 × 745 × 770 mm | 639 × 640 × 836 mm | Gleichzeitig ist das Gehäuse schmaler und höher; Angaben einschließlich jeweiliger Anbauteile. |
| Max. Eingangsleistung | 800 W | 2000 W | Deshalb muss die Stromversorgung auf die höhere Eingangsleistung ausgelegt sein. |
| Fahrzeugmontierter Betrieb | Unterstützt | Für 1. Halbjahr 2027 angekündigt² | Allerdings ist diese Funktion zum Marktstart noch nicht freigegeben. |
¹ Unter 25 s: ab vollständig geschlossener Dock-Abdeckung bis zum abgeschlossenen Akkuwechsel. Unter 45 s: von der Landung bis zum erneuten Start nach Akkuwechsel. Kontrollierte DJI-Testbedingungen, keine garantierte Einsatzzeit. ² Fahrzeugbetrieb des Dock 4 ist für das erste Halbjahr 2027 angekündigt und benötigt eine Firmware-Freigabe sowie die passende Halterung.
Matrice 4TD und Matrice 5TD im Vergleich
Die Matrice 5TD bietet viermal so viele native Wärmebildpixel wie die Matrice 4TD. Dazu kommen ein größerer Weitwinkelsensor, eine längere Telebrennweite und serienmäßig integrierte LiDAR- und Radarsensoren. Bei der Bewertung eines Umstiegs zählen deshalb Bilddaten, Einsatzablauf und Systemkompatibilität gemeinsam.
Flugleistung, Schutz und Bedienung
| Merkmal | DJI Matrice 4TD | DJI Matrice 5TD | Unterschied für Ihren Einsatz |
|---|---|---|---|
| Dock-Kompatibilität | DJI Dock 3 | DJI Dock 4 | Daher sind die Fluggeräte nicht zwischen den Docks austauschbar. |
| Max. Flugzeit³ | 54 min | 59 min | Dabei unterscheiden sich die Testgeschwindigkeiten; der höhere Wert ist kein garantierter Einsatzvorteil. |
| Max. Schwebezeit³ | 47 min | 55 min | Damit steigt die nominelle Schwebezeit unter Hersteller-Testbedingungen. |
| Geschwindigkeit im Dock-Betrieb | Bis 15 m/s vorwärts im Normalmodus | Bis 21 m/s bei FlyTo, sonst 15 m/s | Somit sind mit FlyTo schnellere Zielanflüge möglich; außerhalb von FlyTo bleibt es bei 15 m/s. |
| Betriebstemperatur / Schutzart | −20 bis +50 °C / IP55 | −40 bis +50 °C / IP55 | Damit erweitert sich der Kältebereich bei gleicher Schutzart. |
| Gewicht / max. Abfluggewicht | 1850 g / 2090 g | 2600 g / 3050 g | Allerdings ist die 5TD größer und schwerer; gleichzeitig steigt das zulässige Abfluggewicht. |
| Manueller Flug mit Handsender | DJI RC Plus 2 Enterprise für Standalone-Betrieb unterstützt | Manueller Flug mit einer dedizierten Fernsteuerung laut DJI-FAQ nicht unterstützt | Daher ist die 5TD kein Ersatz für ein Fluggerät mit Standalone-Handsenderbetrieb. |
RGB-Kameras und Wärmebild
| Merkmal | DJI Matrice 4TD | DJI Matrice 5TD | Unterschied für Ihren Einsatz |
|---|---|---|---|
| Weitwinkelkamera | 1/1,3″ CMOS; 48 MP; 24 mm; f/1,7 | 1/0,98″ CMOS; 50 MP; 23,5 mm; f/1,8 | Dabei besitzt die 5TD einen größeren Weitwinkelsensor. |
| Mittlere Telekamera | 1/1,3″ CMOS; 48 MP; 70 mm; f/2,8 | 1/1,28″ CMOS; 50 MP; 70 mm; f/2,88 | Dabei bleibt die äquivalente Brennweite gleich, während die nominelle Auflösung steigt. |
| Telekamera | 1/1,5″ CMOS; 48 MP; 168 mm; f/2,8 | 1/1,5″ CMOS; 50 MP; 252 mm; f/2,8 | Damit bietet die 5TD eine 1,5-fache äquivalente Telebrennweite und einen engeren Bildwinkel. |
| Native Wärmebildauflösung | 640 × 512, 30 Hz | 1280 × 1024, 30 Hz | Damit stehen viermal so viele native Pixel zur Verfügung; UHR bleibt eine getrennte Ausgabeauflösung. |
| UHR-Wärmebildausgabe | 1280 × 1024 (UHR aktiviert, Nachtmodus inaktiv) | 2560 × 2048 | Dabei handelt es sich um die UHR-Ausgabe, die von der nativen Sensorauflösung zu unterscheiden ist. |
| Wärmebild-Messbereich (Low Gain) | 0 bis 500 °C | 0 bis 550 °C | Damit erweitert sich der obere Temperaturmessbereich. |
Sensorik, Kommunikation und KI
| Merkmal | DJI Matrice 4TD | DJI Matrice 5TD | Unterschied für Ihren Einsatz |
|---|---|---|---|
| Laser-Entfernungsmessung⁴ | Bis 1800 m bei 20 % Reflexion | Bis 3000 m bei 25 % Reflexion und 8000 m Sichtweite | Allerdings haben die höheren Maximalwerte unterschiedliche Messbedingungen. |
| Hindernissensorik serienmäßig | Omnidirektionale Sichtsensoren und unterer 3D-Infrarotsensor | Farbsicht, rotierendes LiDAR, Front-/Oben-/Unten-mmWave-Radar und unterer 3D-Infrarotsensor | Damit sind LiDAR und Radar integriert; für die 4TD ist dagegen ein separates Hindernissensormodul verfügbar. |
| CE-Funkreichweite / Einsatzradius⁵ | 12 km / 10 km | 12 km / 10 km | Dagegen bleiben diese nominellen Reichweiten unverändert. |
| KI-Erkennung | KI-Funktionen vorhanden | 17 integrierte Echtzeit-Objekttypen laut DJI | Außerdem erweitert DJI den Erkennungsumfang; KI ist bereits bei der 4TD vorhanden. |
| 4G-Videoübertragung | Mobilfunk-Dongle 2 als Zubehör | 2 integrierte 4G-Module | Zusätzlich sind die regionale Verfügbarkeit, eine SIM-Karte und ein Datentarif zu berücksichtigen. |
Messbedingungen des Vergleichs
³ Flugzeit und Schwebezeit sind Maximalwerte unter DJI-Testbedingungen. Dabei wurde die Flugzeit der 4TD bei 12 m/s und ausgeschalteter Hindernisvermeidung ermittelt, die der 5TD dagegen bei 15 m/s ohne Nutzlast. Beide Tests erfolgten bei Windstille in 20 m über Meeresspiegel und von 100 % bis 0 % Akkustand. Daraus folgt keine zugesicherte Verlängerung eines realen Einsatzes.
⁴ Die Laserwerte haben unterschiedliche Zielreflexionen; außerdem können Regen und Nebel die Leistung verringern. ⁵ Die CE-Funkreichweite setzt freie Sicht ohne Störungen voraus. Der Einsatzradius beruht dagegen auf separaten Tests mit Rückflug und Akkureserve. Beide Angaben sind keine garantierte oder automatisch zulässige Flugstrecke. Brennweiten sind Kleinbild-Äquivalente; zudem beeinflussen Zubehör, Firmware und Region den Funktionsumfang.
Vermessung mit der Matrice 5TD
Die Matrice 5TD unterstützt laut DJI Präzisionsmapping und intelligente Schrägaufnahmen. Bei 12-MP-Weitwinkelaufnahmen in 120 m Höhe nennt DJI eine Kontrollpunktgenauigkeit der Aerotriangulation von 10 cm. Dabei handelt es sich um einen Testwert für einen festgelegten Aufnahme- und Auswerteprozess.
Vorausgesetzt wurden eine per Netzwerk-RTK kalibrierte O4 Ground Station, Flächenrouten ohne Geländefolge sowie 70 % Quer- und 80 % Längsüberlappung. Außerdem waren gute Beleuchtung und geeignete Referenzflächen erforderlich. Die Auswertung erfolgte in DJI Terra oder FlightHub 2. Deshalb ist der Wert keine pauschale Genauigkeitsgarantie für reale Projekte. CADdy Geomatics berät Sie zur passenden Aufnahme- und Auswertemethode.
Einsatzbereiche und aktuelle Verfügbarkeit
Das DJI Dock 4 eignet sich als Plattform für wiederkehrende Inspektionen, thermische Kontrollen und schnelle Lageerkundung. Je nach Konfiguration lassen sich Sichtbilddaten, Wärmebilder und Entfernungsmessungen in einen gemeinsamen Arbeitsablauf einbinden.
- Energie und Infrastruktur: Anlagen beobachten, thermische Auffälligkeiten prüfen und Inspektionsmissionen wiederholen.
- Lageerkundung: Bei Bedarf Zielpunkte mit FlyTo anfliegen und ein Livebild an das Team übertragen.
- Große Flächen: Wiederkehrende Routen, Bildaufnahmen und Veränderungen mit DJI FlightHub 2 auswerten.
Fahrzeugmontierter Betrieb: angekündigte Funktion
DJI kündigt die Fahrzeugmontage des Dock 4 für das erste Halbjahr 2027 an. Die Fahrzeugbilder zeigen dieses geplante Einsatzkonzept. Die Nutzung setzt die entsprechende Firmware-Freigabe und eine fahrzeugmontierte Gimbal-Halterung voraus. Start und Landung bei fahrendem Fahrzeug werden nicht unterstützt.

Zubehör und DJI Care Enterprise Plus
Als Zubehör nennt DJI den AL2D-Scheinwerfer, AS2D-Lautsprecher und AP1-Fallschirm. Für die Montage wird die Matrice 5TD Zubehörhalterung benötigt. Abgebildetes Zubehör und die Anzahl der Akkus sind nicht automatisch im Lieferumfang enthalten; maßgeblich ist Ihr individuelles Angebot.
Die DJI-Produktseite nennt DJI Care Enterprise Plus im ersten Jahr kostenlos. Für das Dock 4 werden Reparatur-Ersatzteile innerhalb der Abdeckung angeboten, für die Matrice 5TD Reparaturen und ein kostenloser Akkuaustausch pro Jahr. Deckungsgrenzen, Aktivierung und regionale Bedingungen richten sich nach dem jeweiligen DJI-Care-Vertrag. Wir klären die enthaltenen Leistungen mit Ihrem Angebot.
Ihr DJI Dock 4 Projekt mit CADdy Geomatics
Wir beraten Sie zu Standort, Stromversorgung, Netzwerk, benötigten Akkus, Software und Zubehör. Teilen Sie uns Ihren Anwendungsfall und die gewünschten Ergebnisse mit. So entsteht ein Systemangebot, das zu Ihrem Betrieb passt.
Beratung und individuelles Angebot anfragen
Weitere Lösungen finden Sie in unserem Shop für Vermessung und Geomatik.
Datenstand: 14. Oktober 2026. Quellen: DJI Dock 4 / Matrice 5TD – technische Daten, DJI Dock 4 – FAQ, DJI Dock 4 – Produktseite und Fußnoten, DJI Dock 3 / Matrice 4TD – technische Daten sowie DJI Dock 3 – Produktseite. Technische Maximalwerte wurden unter kontrollierten Bedingungen ermittelt. Tatsächliche Werte hängen von Umgebung, Nutzung, Ausstattung und Firmware ab.
| Dock 4 – Kompatibilität | Ausschließlich DJI Matrice 5TD; DJI O4 Ground Station für den Betrieb erforderlich |
|---|---|
| Dock 4 – Gewicht | 66 kg; ohne Fluggerät und ohne Akkus in den Dock-Akkufächern |
| Dock 4 – Abmessungen geschlossen | 639 × 640 × 836 mm (L × B × H; einschließlich Windmesser und Montagehalterungen) |
| Dock 4 – Abmessungen geöffnet | 1750 × 640 × 550 mm (L × B × H; einschließlich Windmesser und Montagehalterungen) |
| Dock 4 – Schutzart | IP56 |
| Dock 4 – Betriebstemperatur | −40 bis +50 °C |
| Dock 4 – Stromversorgung | 100–240 V AC, 50/60 Hz; maximale Eingangsleistung 2000 W |
| Dock 4 – Betriebshöhe und Landewind | Max. 5000 m über Meeresspiegel; zulässiger Landewind max. 12 m/s |
| Dock 4 – Akkuwechsel | Unter 25 s ab vollständig geschlossener Dock-Abdeckung; kontrollierter DJI-Testwert |
| Dock 4 – Zeit zwischen Einsätzen | Unter 45 s von Landung bis erneutem Start nach Akkuwechsel; kontrollierter DJI-Testwert |
| Dock 4 – Akkufächer | 4 Fächer; gleichzeitig dürfen höchstens 3 Akkus in den Fächern liegen |
| Dock 4 – Ladeleistung | 2 parallele Ladekanäle; 27 min je Akku von 15 % auf 95 % bei 25 °C |
| Dock 4 – Klimatisierung | Kompressorbasierte Klimatisierung; automatisches Kühlen und Heizen |
| Dock 4 – Notstrom | Ca. 4,5 h pro Fluggeräteakku im Akkufach (25 °C, 90 % bis 10 %); sequenzielle Versorgung über bis zu 3 Akkus; kein Nachladen im Notstrombetrieb |
| Dock 4 – Sensoren | Wind, Regen, Umgebungstemperatur, Innenraumtemperatur und Innenraumfeuchtigkeit |
| Dock 4 – Sicherheitskameras | Innen- und Außenkamera: jeweils 1920 × 1080 Pixel, 151° Sichtfeld und weiße Zusatzbeleuchtung |
| O4 Ground Station – System | Erforderliches Gateway für Videoübertragung, RTK und Netzwerkzugang; DJI O4 Enterprise Enhanced |
| O4 Ground Station – Gehäuse | 170 × 170 × 352 mm; 2,68 kg; IP67 |
| O4 Ground Station – Netzwerk | Ethernet; empfohlenes Gigabit-Netzwerk, jeweils >20 MBit/s Up-/Downlink, vorzugsweise >40 MBit/s ohne weitere Peripherie; Latenz ≤100 ms; optional DJI Mobilfunk-Dongle 2 |
| Matrice 5TD – Gewicht | 2600 g einschließlich Akku, Propellern und microSD-Karte, ohne zusätzliche Nutzlast |
| Matrice 5TD – Abfluggewicht und Nutzlast | Max. Abfluggewicht 3050 g; max. Nutzlast 450 g; Zubehörhalterung erforderlich |
| Matrice 5TD – Abmessungen | 393 × 477 × 230 mm (L × B × H, ohne Propeller); diagonaler Radstand 549 mm |
| Matrice 5TD – Flugzeit | Max. 59 min; DJI-Labortest ohne Wind und Nutzlast, 15 m/s Vorwärtsflug, 20 m über Meeresspiegel, 100 % bis 0 % Akku |
| Matrice 5TD – Schwebezeit | Max. 55 min; DJI-Test bei Windstille in 20 m über Meeresspiegel, 100 % bis 0 % Akku |
| Matrice 5TD – Geschwindigkeit | Bis zu 21 m/s ausschließlich bei FlyTo-Aufgaben; sonst max. 15 m/s; Steigen/Sinken max. 6 m/s |
| Matrice 5TD – Wind und Einsatzradius | Windwiderstand max. 12 m/s; Einsatzradius max. 10 km unter DJI-Testbedingungen (25 °C, windstill, 15 % Reserve, ca. 15 m/s Rundflug, 25 min Schweben ohne Nutzlast) |
| Matrice 5TD – Starthöhe | Max. 6500 m ohne Nutzlast; max. 4500 m bei Volllast |
| Matrice 5TD – Schutz und Temperatur | IP55; Betriebstemperatur −40 bis +50 °C |
| Matrice 5TD – Hinderniserkennung | Omnidirektionale binokulare Farbsicht; horizontal rotierendes LiDAR; mmWave-Radar nach vorne, oben und unten; abwärtsgerichteter 3D-Infrarotsensor; regionale Radar-Einschränkungen möglich |
| Matrice 5TD – GNSS und RTK | GPS, Galileo, BeiDou, QZSS und GLONASS; integriertes RTK-Modul |
| Matrice 5TD – RTK-Schwebegenauigkeit | Horizontal ±0,02 m; vertikal ±0,04 m; Positionsstabilität im Schwebeflug, keine Angabe zur Karten- oder Messpunktgenauigkeit |
| Weitwinkelkamera | 1/0,98″ CMOS; 50 MP; 23,5 mm äquivalent; f/1,8; Sichtfeld 85,7° |
| Mittlere Telekamera | 1/1,28″ CMOS; 50 MP; 70 mm äquivalent; f/2,88; Sichtfeld 35° |
| Telekamera | 1/1,5″ CMOS; 50 MP; 252 mm äquivalent; f/2,8; Sichtfeld 9,7°; 16× digitaler bzw. 176× Hybridzoom |
| RGB-Aufnahme | JPEG; max. 8192 × 6144 Pixel; kürzestes Fotointervall 0,5 s; Video bis 3840 × 2160 bei 30 fps, H.265; Livebild 1080p/30 fps mit Dock 4 |
| Wärmebild – Sensor und Auflösung | Ungekühltes VOx-Mikrobolometer; native Auflösung 1280 × 1024 Pixel, 30 Hz, 8 µm Pixelabstand; UHR-Ausgabe 2560 × 2048 Pixel |
| Wärmebild – Objektiv und Messung | 53 mm äquivalent; f/0,85; 45° diagonales Sichtfeld; Spot- und Bereichsmessung; Sichtbild-Wärmebild-Fusion |
| Wärmebild – Temperaturbereiche | Hohe Verstärkung: −40 bis +150 °C; niedrige Verstärkung: 0 bis +550 °C |
| Wärmebild – Messgenauigkeit | Hohe Verstärkung: ±2 °C oder ±2 %; niedrige Verstärkung: ±5 °C oder ±3 %; jeweils der größere Wert |
| Laser-Entfernungsmesser | Max. 3000 m bei 1 Hz, 25 % Zielreflexion und 8000 m Sichtweite; schräger Einfall bis 1200 m (1:10); Blindbereich 1 m; Regen/Nebel können die Leistung verringern |
| Videoübertragung – CE-Reichweite | DJI O4 Enterprise Enhanced; bis 12 km nach CE/MIC bei freier Sicht ohne Störungen; Kommunikationsreichweite, kein garantierter Einsatzradius |
| Fluggeräteakku | 12138 mAh; 21,42 V; 260 Wh; 925 g; Li-Ion 6S; Ladetemperatur 10 bis 55 °C mit Selbsterwärmung |
| Software und KI | DJI Enterprise App; DJI FlightHub 2, On-Premises, FlightHub Sync und DJI Cloud API; integrierte Echtzeiterkennung von 17 Objekttypen |
| Optionales Zubehör | AL2D-Scheinwerfer, AS2D-Lautsprecher und AP1-Fallschirm; Montage mit Matrice 5TD Zubehörhalterung; Umfang gemäß Angebot |
| Fahrzeugmontierter Betrieb | Von DJI für das erste Halbjahr 2027 angekündigt; Firmware-Freigabe und fahrzeugmontierte Gimbal-Halterung erforderlich; Start/Landung bei fahrendem Fahrzeug nicht unterstützt |
| Datenstand | 14. Oktober 2026; offizielle DJI Enterprise Spezifikationen und Produkt-Fußnoten; Maximalwerte unter Hersteller-Testbedingungen, reale Werte abhängig von Umgebung, Konfiguration und Firmware |
| Matrice 5TD – Steuerung | Betrieb im Dock-4-System; manueller Flug mit einer dedizierten Fernsteuerung wird laut DJI-FAQ nicht unterstützt |
| Matrice 5TD – Mobilfunk | 2 integrierte 4G-Module für die erweiterte Videoübertragung; SIM-Karte und Datentarif erforderlich; regionale Verfügbarkeit beachten |
| Matrice 5TD – Präzisionsmapping | DJI-Testwert: 10 cm Kontrollpunktgenauigkeit der Aerotriangulation bei 120 m Flughöhe, 12-MP-Weitwinkelaufnahmen, Netzwerk-RTK-kalibrierter O4 Ground Station, Flächenrouten ohne Geländefolge, 70 % Quer- und 80 % Längsüberlappung; gute Beleuchtung und geeignete Referenzflächen; Auswertung in DJI Terra oder FlightHub 2; keine pauschale Genauigkeitsgarantie für reale Projekte |
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